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Absurdum: Der Autor

Diese geschichte ist eine parodie an all die schlechten cp-geschichten

“Ich weiss, du wirst mir nicht glauben, aber was wäre, wenn ich dir sagen würde, dass du diese Geschichte nicht glauben wirst, aber sie einen wahren Kern hat?

Wie viele Clichés und Anspielungen kann man in eine Geschichte einbauen, damit sie noch interessant und originell ist?

Dies wird diese Geschichte zeigen. Vielleicht ist diese Geschichte, je nach Leser, nicht unbedingt angsteinflössend. Vielleicht beinhaltet die Geschichte zu viel Clichés und unoriginelle Passagen. Vielleicht verursacht diese Geschichte psychische Leiden beim Leser. Vielleicht möchte ich dies genau bezwecken! Es ist meine Geschichte und ich spiele so viele Clichés an, wie ich möchte! Mir ist es komplett egal, was sich der Leser, also du, vor dem Bildschirm denkst!”

Immer wieder liest John diese Nachricht durch, die er per Mail erhalten hat, und versucht, einen Sinn daraus zu ziehen.

Der Absender hatte die Mail als s4t4n666 unterschrieben, doch dies ist vermutlich irrelevant für die Geschichte.

Zu diesem Zeitpunkt ist John noch verwirrter. Von welcher Geschichte wird gesprochen? Und warum wurde die 4. Wand bereits gebrochen?

Plötzlich riss eine merkwürdige Melodie John aus seinen Gedanken. Es war die Lavandia Melodie. John wählte die Lavandia Melodie als Klingelton für sein Smartphone, welches eine schlecht produzierte Fälschung aus China war. John wurde oft von Klassenkameraden gemobbt, da er ein gefälschtes Smartphone hat, aus dem ständig Blut tropfte. Doch die Klassenkameraden machten sich nicht mehr über John lustig, nachdem John sie umgebracht hat.

John war immer schon seltsam. Niemand mochte ihn. Alle hatten Angst vor ihm.

Während die Geschichte abgeschweift ist, da der Autor, also ich, seltsame und verwirrende Gedankengänge habe, spielte die Lavandia Melodie, die auf einen Anruf aufmerksam macht, weiter, da John keine Ahnung hat, wie man einen Anruf entgegennimmt.

Es ist ein Wunder, dass zu diesem Zeitpunkt immer noch Leute die Geschichte weiterlesen.

Dieser John ruiniert die gesamte Geschichte!

John hat den Anruf immer noch nicht angenommen, doch dann, komplett unerwartet, klang eine verzerrte Stimme aus den billigen Lautsprechern des gefälschten Smartphones.

“Dreh dich um John…”, sagte die fremde Stimme, doch wegen der schlechten Soundqualität verstand der Protagonist der Geschichte, Joe: “Bring dich um Joe…”

Habe ich gerade Joe geschrieben? Natürlich meinte ich John. So hiess er doch, glaube ich.

Dise Aufforderung ging John gerne nach. Suizid ist seine lieblings Aktivität, auch wenn das unlogisch klingt.

Es ist meine Geschichte, verstanden?! Ich füge das ein, was ich möchte!

Da ging mein Temperament wohl wieder mit mir durch. Schauen wir doch, was John treibt.

 

John stand von seinem Schreibtisch auf und ging in sein schlafzimmer, wo seinen liebsten Revolver packte und sich damit in den Kopf schoss.

Hier könnte die Geschichte zu Ende sein, und die meisten würden mir zustimmen, dass diese Aneinanderreihung von Wörtern niemals geschrieben werden sollte, aber sie zwingen mich, weiter zu schreiben. Falls Jemand noch am lesen ist, bitte hilft mir.

 

In Wahrheit war John nicht John, sondern du vor dem Bildschirm (oder vor dem Blatt aus Papier, falls Jemand die Umwelt so sehr hasst, dass er so einen Müll auf Papier druckt) und du bist nun Tod. Welch tragische Wendung. Ich wünschte ich hätte einen Revolver…

 

Der wahre John beobachtete die gesamte Szenerie und lachte über die Dummheit des Lesers. Er verliess die Szene, um in der übernächsten Szene wieder aufzutreten.

 

“Leser begeht Selbstmord:

Ein Leser einer zufälligen, verfluchten Internet-Geschichte begeht Selbstmord.

Es wird vermutet, dass eine unbekannte Geschichte ihn dazu getrieben hat. Die verantwortliche Geschichte wird wohl nie gefunden.”

 

“Neue zufällige, verfluchte Internetgeschichte vom Autoren:

Der allzeit beliebte Autor hat eine neue Internetgeschichte veröffentlicht, welche noch zufälliger ist als sein letztes Werk.

“Ich wurde nicht gezwungen, diese Geschichte zu verfassen. Dies muss ich jedenfalls sagen. Der aufmerksame Leser, wird in der Geschichte die Wahrheit erfahren”, sagte der Autor in einem Interview.

Die Kritiker lieben seinen Stil.

“Er bricht so oft die 4. Wand, dass er damit garantiert hunderte Häuser abgerissen hat”,

“Seine Geschichten sind einfach nur zufällig, aber einzigartig. Wie ein mieser Drogentrip”,

“Der Autor schreibt seine Geschichten in einem Stil, wie es kein anderer Autor es tut. Er schreibt so, als wäre im die gesamte Welt egal, oder als würde er von einer geheimen Organisation manipuliert und gezwungen, diese Geschichten zu schreiben. Er unterbricht mehrfach seine Geschichten und scherzt darüber, wie sehr er die verfasste Geschichte hasst. Dies tut sonst kein anderer Autor! Einfach nur genial!”, so schwärmen die Kritiker.”

 

Hyperrealistisches Blut tropft auf die Zeitung, deren Inhalt aus nur zwei kurze Artikel besteht.

“Was für eine bescheuerte Werbung! Ich möchte jetzt Candle Cove schauen!”, schrie Tom aus. Er mochte Werbepausen nicht.

Doch nach der Werbepause für die Geschichte, die du, werter Leser, der Selbstmord beging, gerade liest, blitzen ultrabrutale Bilder auf dem Fernseher auf. Und das in Farbe, obwohl es ein schwarz-weiss Fernseher war. Unglaubliche Gewalt wurde in den Bildern gezeigt. (Bitte sinnloses Gesplatter vorstellen)

Am Ende stand der Text: “DU BIST ALS NÄCHSTES DRAN!.vinyl”.

Tom war verwirrt und schaltete den TV ab.

Er hasste die Gesellschaft. Er wurde gemobbt, da er in den 60er Jahren lebte, als er ermordet wurde und seither als Geist weiterlebt. Er wollte sich rächen. Daher nahm er seinen Koffer-Schallplattenspieler, packte seine Waffe und einige Schallplatten und machte sich auf den Weg zu denjenigen, die ihn gemobbt haben.

Vor der Haustüre des echten Johns legte Tom eine Schallplatte auf und zerschmetterte die Türe mit der Axt, die er mitgenommen hat. Sinister Purpose spielte auf dem Schallplattenspieler während Tom näher an John kam.

 

Wie ich gerade erfahren habe, muss ich diesen Müll, welcher sich eine Geschichte schimpft, nicht mehr weiter schreiben. Bitte helft mir. Ich möchte wieder frei sein und nicht so Schwachsinn schreiben.

Das ist wohl der Preis dafür, dass ich ihnen meine Seele verkauft habe. Ich möchte nur noch das dies endet.

 

Ende

 

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